produktionen

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VICKY VAGINA

Eine Koproduktion mit studiobühneköln 

 

Premiere: 21. 11.2018

Liebe. Triebe. Sehnsucht. VICKY.
U2. #metoo. Losgelöst. VICKY.
Ich so. Er so. Und wir alle. VICKY.
Spieglein, Spieglein und die VICKY.

 

Ein feministisches ManiFEST.
Für alle, die wollen. Für alle, die können. Und für alle, die sich trauen. Frauen, Männer, mit und ohne Cis. Lehnt euch zurück, lasst euch eine Geschichte erzählen. Die Geschichte von VICKY.

Und dann ist da noch VICKYs Vagina, die Angst im Dunkeln hat und zur Beruhigung die Titelmelodie aus „Flipper“ summt – aber das würde jetzt zu weit führen… Denn die Lage ist ernst. Wir müssen reden. Ganz ohne Augenrollen und Aber. VICKY hat es satt, es muss sich etwas ändern.

 

 

Regie, Text und Konzept: Silvia Werner
mit: Marc-Andree Bartelt, Raphaela Kiczka, Anna Röser und Lisa-Marie Seidel
Regieassistenz: Isabelle Bach 
Choreografische Beratung: Arthur Schopa
Lichtdesign und Technik: Henning Vahlbruch und Jan Widmer
Fotos: Ingo Solms
Video: Artur Rundt 

 

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

American (♠) Psychosis
- a TXT after 2 a.m. - 

Eine Koproduktion mit studiobühneköln 

 

Premiere: 12. 11.2017

“The loneliness thing is overdone”
Edward Hopper

 

2 a.m.: Tinder wurde erfolgreich durchgespielt, Netflix ist Ödland. Die Augen brennen. In einem wirren Traum streiten sich Trump und Erdogan um eine Coke. Zero. Natürlich. Ground Zero – point of no return? Herzen schlagen schneller, Schüsse fallen. Weg, bloß weg hier, raus in die Nacht. Einer von vielen, ein “Nachtschwärmer”. 

American (♠) Psychosis – a TXT after 2 a.m. – ist eine nächtliche Momentaufnahme zwischen
nichts Geringerem als dem Anfang und dem Ende der neuen Welt.

 

Regie, Text und Konzept: Silvia Werner
mit: Marc-Andree Bartelt, Manuel Moser und Stefanie Winner
Regieassistenz: Julia von Buch
Choreografische Beratung: Lisa Kirsch
Lichtdesign und Technik: Henning Vahlbruch und Jan Widmer

 

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Der rote Raum

Eine Koproduktion mit studiobühneköln

Premiere: 06.01.2017

 

„Sometimes we have to descend into hell imaginatively in order to avoid going there in reality.“ (Sarah Kane)

Gewalt wird nicht verhandelt, sondern gelebt. Erlebt. Eingesperrt in einen sterilen Raum, der zur Projektionsfläche des eigenen Zerfalls wird, begegnen sich zwei Menschen in Momenten größter Verzweiflung. Ein Paar, das in einem Augenblick der Stille an seinen Konflikten zerschellt. Zwei Persönlichkeiten, aufgebrochen in tausend rote Erinnerungen. Triebfeder dieses theatralen Experiments ist die wohl menschlichste aller Motivationen: Die Suche nach dem Licht am Ende des Tunnels - das Prinzip Hoffnung.

Regie, Text & Konzept: Silvia Werner
Mit: Jana Jungbluth, Jan-Martin Müller
Choreographische Beratung: Lisa Kirsch
Regieassistenz: Roman Wegera
Licht & Sound: Henning Vahlbruch
 

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. 

REQUIEM 2.0

Eine Koproduktion mit studiobühneköln (2015-2016)

 

Jugendtheater ab 13 Jahren

Nominiert für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpeis 2015!

Der Grat zwischen Spaß und Gewalt ist schmal – nahezu unsichtbar wird er, wenn sich Aktion und Reaktion in Anonymität überschlagen und die reale Person hinter dem Display in Vergessenheit gerät. REQUIEM 2.0 ist ein Abgesang auf den ersten „Klick“. Der künstlerische Ansatz der Produktion beinhaltet den bewussten Verzicht auf digitale Hilfsmittel und konzentriert sich stattdessen auf die Essenz des Themas: Der Mensch jenseits des blauen Leuchtens.

Regie, Text & Konzept: Silvia Werner
Mit: Jörn Behr, Jan-Erik Michelsen, Michael Philipp, Marius Theobald
Regieassistenz: Kevin Biele, Anna Fischer
Licht: Henning Vahlbruch

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln 

Exit ROMEO

Eine Koproduktion mit studiobühneköln(2014)

 

 

Wer ist eigentlich dieser Romeo? Und ist er nicht schon längst so überholt wie seine Julia? Der Mann von heute ist ein Mann der Flexibilität, individuelle Werte so flexibel wie seine Rollen, kurzlebig, vergänglich. Romeo ist vielmehr Knalleffekt als individuelle Nachhaltigkeit. Er ist rauschender Spieltrieb – intuitiv, impulsiv und vor allem: digital. War er einst einer aus einer Million, kann heute jeder etwas Romeo sein – dem Internet sei Dank! Wir sind Romeo! Und Romeo ist ein Popstar, zumindest in der Summe seiner Teile. Auf der Suche nach sich selbst wird der visuelle Reiz zur einzigen Orientierungshilfe, das Objekt zum Subjekt. Doch wer hier wen bedingt, gilt es in Erfahrung zu bringen. Sexualität und Pornographie sind zentrale Elemente auf dieser Reise zu sich selbst; eine Reise, die sich vorrangig mit dem Unbewussten, dem Verdrängten befasst. Im temporeichen Prozess sich ständig verändernder Bilder droht auch Romeo schnell zur Schablone zu verkommen. 

 

Regie, Text & Konzept: Silvia Werner 

Mit: Jörn Behr, Franz Gottschalch, Jan-Erik Michelsen